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Der Steinbrecher

Der Steinbrecher: Rezept aus meinem eBook Lebendige Säfte. Das Apiol der Petersilie stimuliert direkt die Nephrone und erhöht die Diurese, um die Ausscheidung von Oxalatkristallen und Harnsäure zu fördern.

Preparation

10 min

Portions

1 personne (~45 cl)

Publie

Der Steinbrecher

Ich werde dir von einem Fehler erzählen, den ich nur einmal in meinem Leben als Naturopath gemacht habe und den ich niemals wiederholen werde. Es war am Anfang meiner Praxis, an einem Samstagmorgen, als ich reine Säfte ausprobierte. Ich hatte drei große Petersilienbündel, einen brandneuen Entsafter und die Begeisterung eines Anfängers.

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Die bioaktiven Moleküle

Das Apiol aus Petersilie stimuliert die Nephronen direkt und erhöht die Diurese, um die Ausscheidung von Oxalat- und Harnsäurekristallen zu fördern. Sein alter Name „Steinbrecherkraut” sagt alles¹. Das Myristicin potenziert diese diuretische Wirkung und stimuliert die Produktion von hepatischer Glutathion-S-Transferase². Das Vitamin C aus Petersilie (190 mg/100 g, 4-mal mehr als Orange) schützt die Nephronen vor oxidativem Stress³. Dies ist der am STÄRKSTEN konzentrierte Saft im Repertoire: nie mehr als 60 ml pro Tag pur⁴.

Das Apiol und das Myristicin sind die zwei aktivsten Verbindungen des Petersiliensafts. Apiol ist ein Phenylpropanoid, das die Nephronen direkt stimuliert (funktionelle Niereneinheiten), die Diurese erhöht und die Ausscheidung von Stickstoffabfällen fördert. Das macht Petersilie zu einem starken Diuretikum und macht es auch potenziell gefährlich in hohen Dosen: Eine übermäßige Nierenstimulation kann eine Entzündung der Nephronen hervorrufen. Deshalb liegt die Grenze bei 6 Zentilitern. Das Myristicin, das auch in der Muskatnuss vorkommt, hat eine emmenagoge Wirkung und kann Gebärmutterkontraktionen auslösen. Petersilie ist daher bei schwangeren Frauen ausdrücklich kontraindiziert.

Die konzentrierte Petersilie enthält drei aktive Moleküle. Apigenin, das wichtigste Flavonoid, übt eine entzündungshemmende und anxiolytische Wirkung aus, indem es sich an GABA-Rezeptoren im Gehirn bindet (Viola et al., ‘Apigenin, a Component of Matricaria Recutita Flowers, Is a Central Benzodiazepine Receptor Ligand,’ Planta Mediça 61, no. 3 (1995): 213-216). Das Myristicin, flüchtiges Terpen, stimuliert die Produktion von Glutathion-S-Transferase, ein wichtiges Enzym der Leberdetoxifikation. Petersilie ist auch die konzentrierteste pflanzliche Quelle für Vitamin C (133 mg/100g, das ist 4-mal mehr als Orange) und Vitamin K1 (1640 mcg/100g, das sind 2000 % der empfohlenen Tagesmenge).

Petersilie ist das dichteste Nährstoffkonzentrat aller gängigen Gemüsesorten: 190 mg Vitamin C, 6,2 mg Eisen, 1,07 mg Zink pro 100 g. Niemals 60 ml pro Tag überschreiten. Immer in mindestens dem 5-fachen Volumen Karotte verdünnen.

Das dichteste Nährstoffkonzentrat: 190 mg Vitamin C, 6,2 mg Eisen, 1,07 mg Zink pro 100 g. Niemals 60 ml pro Tag überschreiten (Gebärmutterstimulation). Immer in mindestens 5 Volumen Karotte verdünnen. Ein Mikro-Saft mit Makro-Effekt.

Tabelle der wichtigsten Mikronährstoffe

MikronährstoffHauptrolle
ApiolNierenstimulation, starkes Diuretikum
MyristicinNebennierentonikum, Stimulation von Kortikosteroiden
Vitamin CWichtiges Antioxidans, Immunko-Faktor
Vitamin K1Blutgerinnung, Kalziumstoffwechsel
Organisches EisenSauerstofftransport, Bildung roter Blutkörperchen
Folsäure (B9)Zellteilung, DNA-Synthese

Zubereitung mit dem Entsafter

Zutaten:

  • 2 geschälte Zitronen
  • 1 Bund frische Petersilie
  • 1/2 schwarzer Rettich
  • 1 grüner Apfel

Dies ist der am STÄRKSTEN konzentrierte Saft im Saft-Repertoire. NIEMALS mehr als 6 cl pro Tag pur. Immer in Karotten-, Sellerie- oder Kopfsalamuri-Saft verdünnen. Flache Petersilie ist reicher an Wirkstoffen als die krause.

Meine persönliche Meinung

Petersilie ist ein starkes Litholitikum: Apiol und Myristicin erhöhen die Diurese und fördern die Ausscheidung von Oxalat- und Harnsäurekristallen. Der alte Name „Steinbrecherkraut” sagt alles. Aber Vorsicht: Petersilie ist so stark, dass sie Nieren- oder Gallensteine lösen kann, die sich dann in den Kanälen bewegen. Wenn der Stein zu groß ist, kann er sich festsetzen und eine Kolik verursachen. Beginne mit 2 cl pro Tag, erhöhe sehr langsam (maximal 6 cl pur) und vermische mit Wasser oder Karottensaft. Kontraindiziert bei schwangeren Frauen (Myristicin ist emmenagog). Bei bekannten Steinen solltest du vor Beginn deinen Naturopath um Rat fragen.

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